24.08.11 ...mal "kurz" nach Lubań...6. Liga Polen
24.08.11 Łużyce Lubań - Piast Dziwiszów 4:1
Ja, es ist ein solcher Tag wo alles drunter und drüber geht, aber am Ende fast alle glücklich die Äugelein schließen und Gute Nacht sagen. Es fing irgendwie mit enormen Missverständnissen und Kommunikationsschwierigkeiten unter einander an, da keiner was von dem anderen wusste, sodass man fast einen 9er Bus gen Polen hätte machen können. Der Fahrer wusste von gar nichts, Mitfahrer A lud MFG’s ins Auto ein um das Auto aus finanztechnischen Dingen kostengünstig zu gestalten, Mitfahrer B also ich, konnte an den Fahrer erst 11 Uhr die Zusage erteilen wegen arbeitstechnischen Dingen und lud einen Kumpel gleich mit ein, der aber am Ende nicht mitkonnte, wegen Überbelegung. Mitfahrer C hatte sich nicht bei Mitfahrer A gemeldet und stand dann doch da. Der glücklichste am Ende war der Paul, also Mitfahrgelegenheit von Dresden nach Kodersdorf. Na ja, nachdem einige Leute einen „dicken“ Hals hatten und sich alles wieder beruhigt hatte, ging es wieder vom Elbepark Richtung Bahnhof Neustadt um Mitfahrer C abzuholen, da der Fahrer und Mitfahrgelegenheit Paul ihn nicht gefunden hatten beim Treff, also schon einmal 15 Minuten vom Zeitplan verloren. Ihr kommt nicht mit…ich auch nicht. Nachdem man es nun endlich auf die A4 geschafft hatte war auch schon in Uhyst wieder Schluss, da in der Baustelle eine Vollsperrung der Autobahn war. „Gekonnt“ durch Mitfahrer B die Schleichwege auf die B6 gen Bautzen genutzt und Salzenforst wieder auf die Autobahn gefahren musste man in Kodersdorf wieder „Paul“ verabschieden….was er wohl gedacht hat:„Zum Fußball nach Luban-Alles klar?“. Irgendwie hatte man genug Zeit verloren, trotz genug einkalkulierten Zeitpuffers, sodass es eigentlich keine Chance gab das Stadion zum Anpfiff zu erreichen. So kamen wir 17.28 am Stadion an, nachdem man noch eine schöne Stadtrundfahrt gemacht hatte, da irgendeiner vergessen hatte mal den genauen Weg vorher zu erörtern. Naja, hatte was von Anfängern, aber „früher“ ging es auch ohne vernetzte Welt. Irgendwie hatte der Schiri allerdings ein Einsehen mit uns und hatte das Spiel gegen 17.20 Uhr angepfiffen, sodass wir nur knapp eine viertel Stunde verpasst hatten. Irgendwie trotzdem ärgerlich, aber wir hatten einfach mal wieder Pech.
Etwa 150 Zuschauer hatten für 5 Zloty auch das dringende Bedürfnis in der Sonne zu grillen und wegen den tropischen Temperaturen war das Spiel auch recht ermüdent zu beobachten, trotz das irgendwie schon 2 Tore vor unserem Erscheinen gefallen sein sollen? Kurz vor der Halbzeit machte dann Luban alles klar und markierte das 3:0. Unser einer machte in der Halbzeit einen kurzen Ausflug zur naheliegenden Tankstelle, wo man sich mit Kaltgetränken eindeckte. Das Stadion MOSiR Luban fasst angeblich 4000 Plätze, was ich allerdings bezweifle. Auf der Geraden befinden sich etwa 1000 Sitzplätze. Eine Gegengerade gibt es nur indirekt, da nur ein zu gewucherter Grashügel existierte. Die „Kurven“ können eigentlich nur zum „lümmeln“ benutzt werden, bzw. eine war gar nicht zugänglich. So konzentrierte man sich auf zwischenmenschliche Gespräche und hörte dem genüsslichen Knacken der Sonnenblumenkerne zu. Endlich Abpfiff und ab nach Hause…nein Mitfahrer A hatte ja noch eine MFG ab Görlitz klar gemacht, was auch gut rein passte, denn Mitfahrer B hatte sich vorher kundig gemacht: der Tunnel war wieder einmal dicht. Also ein Maadel am Bahnhof Görlitz eingeladen. Zuerst dachten wir: „Wie können Eltern ihre 12 jährige Tochter gegen 20 Uhr mit einer MFG nach Dresden fahren lassen, dazu noch mit 4 Kerlen?“…Kristina meinte aber Sie währe schon 19….uiuiui….ob sich da jedes mal ein Mädchen freut auf 12 geschätzt zu werden? Zu mindestens hatte sich Mitfahrer C dann etwas um die Dame „gekümmert“ und belustigte somit die anderen Insassen. Ich glaube Mitfahrerin Kristina war nicht so die Cleverste. In Dresden verabschiedete man fix die Bande, da man noch kurz in der Bierstube zum „Schwein am Spies“ anhielt.
