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Eine Robbe auf Reisen

Polen/Baltikum Tag 4-7 Saulkrasti-Tallin-Riga

einerobbeaufreisen

Tag 4: Saulkrasti –Tallin [15.09.]

9.15 Uhr ging es weiter nach Tallin, denn 14 Uhr stand das erste Spiel in Estland auf der Agenda und man kannte die Straßenverhältnisse noch nicht. Am Ende war eigentlich alles unbedenklich, denn die langgezogenen Straßen durch estländischen Busch waren gut ausgebaut und man machte sogar 30 Minuten gut auf der Strecke.

 

Tallina FC Levadia – Nömme JK Kalju 0:1

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575 Zuschauer wollten das heutige Spielchen im Kadrioru Stadion sehen, davon etwa 150 Gäste beim Derby. Levadia spielt irgendwie nur die Derbies hier im Stadion, ansonsten auf dem eigenen Trainingsgelände vor den Toren der Stadt. Der 16er Heim“mob“ machte es sich auf der Gegengeraden breit, die aus 6 Reihen Sitzschalen bestand. Die Kurven dagegen waren ohne großen Ausbau. Eintritt kostete heute ganze 5€ und man wurde wieder einmal nicht mit begnadeten Fußball verwöhnt. Teilweise echt übel was man hier oben geboten bekam. Das Spiel wurde wieder aufgewertet durch eine kleine Pyroaktion der Heimfans, die sich dann auch noch angsteinflößend vermummten. Auf der Hauttribüne musste Ordnerin „Erna“ ihren Job etwas zu ernst nehmen und ermahnte jeden Besucher, wenn dieser eine Schuhe auf die Lehne des Vordersitzes machte. Dies machte sie geschätzte 50 Mal und wurde nicht müde dabei, außer Unverständnis und Gelächter bekam Sie aber keine Anerkennung.

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Nach dem Spiel gab es wieder einmal eine vergebliche Hotelsuche, denn irgendwie gab es die Hausnummer 9 nicht auf der einen noch auf der anderen Straßenseite. Mittlerweile schon das 2. Hotel nach Warschau, was man nicht gefunden hatte und man stelle sich vor man hätte vorher schon gebucht ;-). Dann im Hotel „Oru“ mit Nähe zum Meer eingecheckt. Zuerst wollte uns die nette Dame ein Luxuszimmer andrehen, aber nach 5minütigem Preisfälschen hatte man das Zimmer inkl. Frühstück für 50€ klar gemacht. Gleich noch in den Hypermarkt gefahren um sich für die nächsten 3 Tage einzudecken. Dort gleich mal 0,33er Radeberger für 1,19€ entdeckt: Charly Harper lässt grüßen.

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Tallina FC Flora – JK Sillamäe Kalev 4:0

 

http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/FloraTallin.jpgDas Stadion bot einen typischen Sponsornamen einer Biersorte und bietet 9692 Leuten Platz. 3 Seiten davon waren überdacht. Auch hier kostete der Eintritt 5 Euro und es waren ganze 148 Zuschauer anwesend, davon 30 angereiste Gäste mit einem Bus. Beim betreten des Stadions kamen einem dann auch ein wohlriechender Knoblauchduft des gerösteten Brotes entgegen: herrlich. Während der ersten Halbzeit wurde man von 4 „Sufftouriengländern“ angequatscht warum denn so wenig los sei und machten dann ihre eigene Party mit dem Prädikat: „fremdschämen“. Zur Halbzeit ging man in die beheizten Stadiongänge da die Temperaturen doch stark abnahmen. Dort wurde man von einem etwa 50 jährigen Engländer angeredet, der allein unterwegs war. Diesen hatte man schon beim ersten Spiel visuell war genommen. Mit dem netten Herren aus Chester „refreshte“ man nun sein Englisch und plauderte über Gott und die Welt, die meiste Zeit aber über Fußball. Am Ende stellte man noch fest, dass man im selben Hotel nächtigte. Netter Abend.

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Tag 5: Tallin [16.09.]

 

Gegen 11 Uhr ging es nun vom Hotel aus nun in die Altstadt. Der Rest der Stadt war irgendwie doch recht sozialistisch „grau“ geprägt, da Estland bis 1991 noch unter sowjetischer Verwaltung stand. Die Altstadt war dagegen sehr sehenswert und mittelalterlich geprägt: enge Gassen, Türme, Festungsanlagen und Gildehäuser wussten zu gefallen. Irgendwie verging die Zeit recht flott, sodass man nach 4-5 Stunden sich zum Hafen auf machte um eine eventuelle Fährreise nach Helsinki für den nächsten Tag zu buchen. Am Ende entschied man sich vor Ort aber doch dagegen und ging sehr „preisgünstig“ in einem nahen Lokal speisen.

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Tag 6: Tallin-Joelähtme-Jägala [17.09.]

 

Irgendwie kam ich nur schwer in „Trott“ sodass man erst Mittag sich auf den Weg in den Zoo machte. Dieser übrigens der einzige in ganz Estland und kostete nur 3,00€ Eintritt.

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Nachher ging es dann nach Joelähtme etwa 20km östlich von Tallin. Dort gab es eine keltische Steingräberstädte zu besichtigen, die beim Straßenbau in den 80iger Jahren entdeckt wurde. Alle Toten wurden dabei mit dem Kopf nach Norden beigesetzt. Grabbeilagen werden in einem anliegenden kleinen Museum ausgestellt, was aber leider geschlossen hatte.

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Nachher ging es ins nahe Jägala, wo es einen schönen Wasserfall geben sollte. Zuerst machte man noch Witze, das dieser vielleicht nur 3-4 Meter hoch wäre, da man so einige Artikel über estnische „Wasserfälle“ gelesen hatte. Am Ende aber ein wirkliches schönes Naturschauspiel ohne großen Touristenandrang.

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Auf dem Weg ins Hotel wurde noch am estnisch-deutschen Soldatenfriedhof angehalten.

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Tag 7: Tallin-Riga [18.09.]

 

Nach dem vorerst letzten Frühstück in Estland ging es nun „zurück“ nach Riga. Nach entspannten 4,5 Stunden Fahrt erreichte man auch die Hauptstadt. Gleich das erste angesteuerte Hotel „Vilomaja“ wurde gebucht, was im ruhigen und grünen Stadtteil Ziepnikkalus 4km vom Zentrum entfernt liegt. Nachdem man mal wieder die Taschen ins Hotel getragen hatte, ging man sich Kümmelbrot, Knoblauchkäse und Räucherschinken fürs Abendbrot holen. Dabei stellt man beim Einkaufen fest das viele Produkte 10-20% teurer sind als bei uns und eigentlich kaum ein Artikel preisgünstig hervor sticht, wie z.B. die Backwaren bei den Tschechen.

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