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Eine Robbe auf Reisen

17.11.+18.11.: Karvina, Hlucin,Opava, Czechstochowa

einerobbeaufreisen

17.11.2012 MFK Karvina – Bohemians Praha 2:0

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http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Karvina2.jpgNicht lange hatte man die Augen geschlossen klingelte auch schon 3.50 Uhr der Wecker um Richtung Dresden-Klotzsche aufzubrechen, da man dort von Cliff, Manuel und Matti aufgelesen wurde. Man hechelte Richtung Hauptbahnhof und sah etliche verwirrte Gestalten die mal wieder x-Euro im örtlichen Musikpark gelassen hatten...wir machten uns fürs etwa gleiche Geld 2 Tage auf nach CZ und Polen, jedem das seine halt. Die Hinfahrt verlief ereignislos über polnische Autobahnen, aber man bekam ja nicht viel mit denn Schlaf musste nachgeholt werden. Pünktlichst in Karvina angekommen, die derzeit das größte Zweitligastadion(12500er) vorzuweisen haben. Eintritt kostete 50 Kronen und man wartete auf den Moment wo endlich die Sonne die Wolken durchbrechen sollte. Eine große Haupttribüne war das Hauptaugenmerk dieses Stadion, dazu noch etliche Traversen ums ganze Stadion. Der Gästeblock fasst sicherlich auch um die 1000 Zuschauer, wobei nur die altbekannte Kapelle von Strizkov anwesend war und sämtliche Trompetenhits vom besten gab. Die Sonne lies sich dann auch im zweiten Abschnitt blicken und es wurde für Mitte November doch recht angenehm war für die etwa 600 Zuschauer.

 

17.11.2012 FC Hlucin – Slovan Rosice 0:1

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Bevor man nach Hlucin(„Lutschin“) machte hielt man noch am „Bazaly“ an um Matti und Manuel den Weg zu zeigen, denn Sie wollten nach dem 3. Ligaspiel lieber Gambrinusliga schauen. Am Stadion in Hlucin angekommen, was übrigens nur eine ausgebaute Seite für 2380 Zuschauer hat, machte man es sich auf den Schalensitzen in der Mitte bequem. Etwa 180 Zuschauer dürften es am Ende dann wohl gewesen sein zu diesem Knaller. Irgendwie hatte der Marketender auf der Hauptseite nicht wirklich ein reichhaltiges Essensangebot bis man Grillduft von der Anderen Seite erschnüffelte. Hinter der Tribüne entlang und dann eine leckere Klobasa verspeist. Das Spiel hier teilweise mit sehr gutem Niveau, wobei der 19er von Hlucin besonders hervor stach. Sicherlich in der Jugend von Banik groß geworden. Nach dem Spiel verabschiedete man die beiden Jungs mit Cliffs Auto „Philippe“ in Richtung Ostrava und wir stiegen in den Schienenersatzverkehr am Bahnhof, der etwa 200m vom Stadion weg war. Die 22km Fahrt kostete etwa 1,22: da darf man nicht darüber nachdenken, was man derzeit von Bischofswerda nach Dresden bezahlt. In Opava angekommen ging es quer durch die Stadt zum etwa 2km entfernten Mestsky Stadion.

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17.11.12 SFC Opava – Viktoria Zizkov 1:2

 

http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Opava2.jpgAm Stadion wurde gleich im eigenen Hotel eingecheckt für 17€ die Nacht. Kurz vorm Anpfiff ging man dann auch für 60 Kronen ins Stadion und gönnte sich das Ein oder Andere Bierchen beim Marketender. Das Stadion ein „Allseater“, wobei die Heimfans auf der Gegengeraden Ihren Platz gefunden haben. Heute auch unterstützt von zahlreichen Slaskfans, da diese am Folgetag das nächste Freundschaftsspiel bei Wisla hatten. Erstaunlich gute Stimmung auf Heimseite von etwa 200 Mann, darunter auch etliche Wechselgesänge mit der Hintertortribüne. Man hatte ja schon einiges von Opava gehört, aber das hier überraschte mich schon ein wenig. Zur Halbzeit gesellten sich dann Manu und Matti wieder zu uns, wobei letzterer gleich mal den Vogel abschoss: holte sich genüsslich einen Bramborky(Kartoffelpuffer) und dachte das weiße Gemisch sei Zucker und bedeckte den ganzen Puffer mit einer dicken Schicht. Die junge Verkäuferin schaute auch schon komisch. Bei ersten Bissen gab es ein wildes Gespucke: war natürlich Salz. In der zweiten Halbzeit gab es dann eine Protestaktion, wobei zahlreiche Kassenrollen aufs Spielfeld flogen. Die Spieler packten fleißig mit an und räumten das Spielfeld in 5 Minuten. Ein Heimakteur bekam dann rot und der fällige Elfer wurde versenkt. Die Heimkibice nunhttp://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Opava9.jpg am ausrasten und steckten durch Kippen an allen möglichen Stellen die Kassenrollenhaufen an, wobei es den Schiri am Anfang nicht zu stören schien. Es wurden auch die Heimfahnen zuerst abgenommen, da die Flammen doch recht hoch wahren. Als dann aber der halbe Platz unter qualm stand, bat der Schiri zur Mittellinie und es wurden verzweifelt Feuerlöscher gesucht. Wäre mein erstes Abbruchspiel gewesen, jedoch nach über 10 Minuten war die Geschichte dann doch gelöscht und der Schiri lies inkl. 14 Minuten Nachspielzeit weiter spielen. Nach dem Spiel griff der Heimmob noch die Gäste an, die fix von den herbeigerufenen Polizisten in den Bus verfrachtet wurden. Unser einer lies nun alleine den Abend im Hotelrestaurant ausklingen und beobachte das Treiben der Opava und Slask Fans. Die Spieler dann auch mit ein paar halben zu viel, feierten Ihre Niederlage mit einer Trommel bis weit nach Mitternacht.

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18.11.12 RKS Rakow Częstochowa - Klub Piłkarski Calisia Kalisz 4:0

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Cliff sprach ein Machtwort und es sollte 8 Uhr los gehen. Eigentlich hatten wir 2 Spiele für diesen Tag im Sinn, aber das abendliche Spiel in Krakau war uns zu unsicher wegen Anfahrtszeit und Anstehzeit der Karta Kibica. In Czechstochowa angekommen das Auto in einer Seitenstraße ab geparkt, denn es lungerten schon einige schwarz gekleidete Gestalten ums Stadion. Ticket wurde http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Czestochova2.jpggleich an den Kassen geholt, inkl. der üblichen Abgabe der Personalausweisnummer, was aber hier recht fix ging. Mit noch viel Zeit ging es noch mal in den Supermarkt um sich mit Proviant und Getränken für die Rückfahrt einzudecken. Das Stadion betrat man ohne eine einzige Kontrolle und nahm auf der Hauptseite Platz. Auf der rechten Seite war der Heimblock und der Gästeblock blieb mal wieder leer. Das Stadion irgendwie für 8000 Zuschauer angegeben, was ich allerdings nicht mehr für ganz so aktuell halte. Die Heimfans hatten auch das Catering im Griff und es gab wirklich leckere Kielbasa und Steaks. Hinter den paar Heimfahnen machten sich dann auch etwa 100 Kibice „breit“ die ab und an ein Schlachtruf von sich gaben. Am Ende netter 3. Liga kick und guter Abschluss der Tour. Zu einer freundlichen Zeit von 19.30 Uhr war man dann auch schon wieder in Dresden.

 

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