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Eine Robbe auf Reisen

06.05.12 Sonntagsausflug nach Polen

einerobbeaufreisen

06.05.11 BKS Bobrzanie Bolesławiec - Piast Dziwiszów 6:0

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Da man am Vortag noch als Gast bei einem Turnier der Studentenclubs mitgespielt hatte und sich die abendliche Siegerehrung etwas in die Länge zog, gestaltete sich das morgendliche aufstehen schwieriger als gedacht. Dank an meine Freundin, die mich motivierte. Nun ging es mit Ihr zum sonntäglichen Ausflug. Als erstes Ziel war Boleslawiec auserkoren, da Jelenia Gora nicht mehr im http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Boleslawiec3.jpgStadion spielt. Bei „Bunzlau“ war es auch nicht ganz so sicher, da einige Fotos der Vergangenheit Spiele auf deren Ausweichplatz zeigten. Am Ende hatte man aber Glück und es wurde im Stadion gespielt. Schönes 6000er das auf 3 Seiten Traversen besaß. Auf der Hauptseite und Gegengerade befanden sich je 7 Sitzreihen blauer Schalensitze, nur in der Kurve wurden diese abmontiert. Eintritt gab es für 5 Zloty und die Dame durfte kostenlos hinein. Das Spiel derb einseitig und eigentlich nichts besonderes. Zur Halbzeit ging man in einen kleinen Laden außerhalb des Stadions und deckte sich mit Sonnenblumenkernen ein um die Spiel „sinnvoll“ zu gestalten. Wie in Polen niederklassig üblich gab es keinerlei Versorgung mit Essen und Getränken. Das ganze wollten dann etwa 82 Zuschauer sehen, wovon die 10 Gästerentner 10 Minuten eher das Rund verließen.

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06.05.11 Relaks Szklary Dolne - Prochowiczanka II Prochowice 2:1

 

Irgendwie hätte man 3 Stunden Aufenthalt in Lubin gehabt, sodass ich noch einen „Lückenfüller“ suchte. Als geneigter Betrachter musste man da schon „schmerzfrei“ sein. Machen wir es kurz: normaler Sportplatz ohne alles, den man aber durch Hin-und Herfahren im Dorf Minutenlang suchte. Spiel glich vom Niveau dem Platz.

 

06.05.11 MKS Zaglebie Lubin - Klub Sportowy Górnik Zabrze 2:1

 

http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Lubin4.jpgNun ging es nach Lubin, wo man sich in der Nähe des Stadion einen guten Parkplatz sicherte. Es war noch nicht ganz so viel los, sodass man an den Kassen recht schnell seine Plastikeintrittskarte bekam. Dazu brauchten wir nur unsere Ausweise wo automatisch das Bild abgescannt wurde. 15 Zloty kostete der Eintritt für den Eckblock gegenüber des Gästeblocks, wobei man von da aus auch auf die Haupttribüne gehen konnte. Gäste waren heute mal wieder keine zugelassen, aufgrund der „Differenzen“ bei „Wielky Derby Slaska“ vor 3 Wochen. Vor dem Spiel machte man noch eine kleine Stadionrunde und begutachtete die geilen Graffitis rund um das Stadion und in der Stadt. Das Stadion wurde 2009 eröffnet und wurde an Stelle des alten Stadions errichtet. Ein Teil der alten Kurve ist noch nicht abgerissen worden und man kann nur erahnen wie groß das Stadion einst war. Der utopische Pressebereich ist auch noch „heil“ und wird vielleicht als „Andenken“ ans alte Stadion erhalten. Das neue Stadion besteht aus kompletten orangenen Sitzschalen, welches 16100 Zuschauern Platz bieten soll. Am charakteristischsten finde ich die 2 stellige Anzahl Flutlichtmasten die direkt auf derhttp://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Lubin3.jpg Dachkonstruktion installiert wurden. Da man den ganzen Tag noch nichts weiter gegessen hatte, außer selbstgeschmierte Schnitten und gekochtes Ei, wollte man sich hier nun etwas warmes „geben“. Daumen schon mal nach oben. Es gab diverse Kielbasas, die berühmten poln. HotDogs und Hamburger. Die Würste wussten echt zu gefallen und waren für 7 und 4 Zloty voll im Rahmen. Auch interessant wie man eine Frau mit lecker Essen glücklich machen kann. Auf der Heimseite versammelten sich gut 1500 Leute die durch 2 Capos lautstark animiert wurden. Dabei hatte einer das Mikro für die Anlage und einer per Megaphon. Schön geschlossen im mittleren Bereich der „Kurve“ flachte die „Mitmachquote“ nach außen immer mehr ab. Mitte der ersten Halbzeit wurde dann noch eine Trommel installiert die mit brachialen Schlägen den Takt unterstützte. Die meiste Lautstärke gab es bei diversen Wechselgesängen mit der Gegengeraden und beim „Grüßen“ der Freunde aus Opole. Während der http://i1180.photobucket.com/albums/x412/Gavitello/Lubin5.jpgPause und weit in den 2. Abschnitt hinein wurde eifrig gewuselt und die Choreo des Tages vorbereitet. Dazu wurden 100derte Fähnchen in grün-orange-weiß verteilt.  Es wurde nun eine Blockfahne mit Aufschrift Przodek(Ahnen) hoch gezogen, darauf links oben Kibice und unten rechts Bergarbeiter(Lubin zählte einst zu den bedeutendsten Kupfergebieten Niederschlesien), dazu noch ein Spruchband am Zaun: „Adrenalin aus der Unterwelt Lubins“. Soweit ich es via Translator deuten konnte. Dies Blockfahne wurde nun 4-5 Minuten gehalten, bis am oberen Ende 8 Bengalos gezündet wurden. Die Blockfahne wurde nun herab gelassen und das Fahnenmeer kam zum Vorschein. Dazu noch eine 2-stellige Anzahl an Bengalos und Blinkern, die u.a. auch auf dem Platz entsorgt wurden, wodurch der Schiri kurz unterbrechen musste. Am Ende aber nichts wildes. Schöne Aktion. Nachher wurde die Blockfahne wieder nach oben gezogen und minutenlang die Mannschaft gefeiert. Auf den Tag gesehen ein echtes Highlight vor 6900 Zuschauern zum Abschluss. Nach 2,5 Stunden Rückfahrt und 12 Stunden Tagesausflug kam ohne Probleme wieder in Dresden an.

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