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Eine Robbe auf Reisen

03.07.-06.07.: poln. Ostsee+Lech Poznan+Christus Denkmal

einerobbeaufreisen

Ustronie Morskie

 

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Irgendwie hatte man doch Glück und die Dame des Herzens bekam Dank guter Leistungen bereits in der Probezeit eine Woche Urlaub gut geschrieben. Hatte man zuerst Hamburg im Auge, da dies schon lange auf der Agenda stand, wurde dies schnell ad acta gelegt und man wollte eigentlich nach Dublin für 4 Tage. Einen Monat vorher war man noch zu geizig für knapp 200€ zuzuschlagen lies man die Tage verrinnen und am Ende sollte der Flug 640€ kosten, was wirklich zu fett war. Also am Wochenende vorher noch schnell Alternativen gesucht. Ohne Hintergedanken ;-) schaute man die Euroleague Qualispiele durch und sah das Heimspiel von Lech Poznań, was man gescheit mit einer Stadtbesichtigung verbinden konnte. Davor noch 2 Tage polnische Ostsee in Ustronie Morskie gebucht inkl. Hotel mit kleinem Meerblick. Ustronie Morskie liegt zwischen Kolobrzeg und Koszalin und hat in etwa 1800 Einwohner. Bekannt ist es durch seinen etwa 10km langen weißen Sandstrand den man auch am Mittwoch mehrere Stunden ablief.

Man muss echt sagen, dass es idyllische und erholsame 2 Tage waren, denn auch preislich gestaltete sich der ganze Ausflug recht kostenneutral. Unterkunft gab es für 25€/Nase die Nacht und gerade das Essen war derb günstig. In einer Gaststädte im Ort bezahlten wir knapp 13€ für Vorspeisen, Hauptgerichte, je ein Getränk und Trinkgeld.

 

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Dazu konnte man an der Uferpromenade überall frisch geräucherten Fisch erwerben der utopisch lecker war.

 

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Irgendwie vergingen die beiden Tage doch recht schnell, sodass es Donnerstag gegen Mittag nach Poznań ging. Dabei mussten 280km polnische Landstraße überwunden werden, wobei man wie immer  einige bekannte polnische Überholmanöver erleben durfte.

 

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Poznan

 

In Poznań angekommen ging es zuerst ins gebuchte Hotel „Artrooms“. Ein wirklicher Geheimtipp, da der Besitzer, ein Künstler, diverse Räume in Themengebiete dekoriert und gestaltet hat. Für knapp 27€ hatte man ein großes Zimmer und ein stilistisches Badezimmer. Nach dem einchecken ging es gleich zum Stadion, da Kartenkauf in Polen teilweise zum Nervenspiel wird. So sollte es auch heute sein. 5 Stunden vor dem Spiel schon an allen Kassen Schlangen und die Vermeldung das es die Karta Kibica erst gegen 17 Uhr geben sollte. Trotzdem an einer Kasse einfach angestellt. 12 Leute vor uns und 40 Minuten später war man nun am Schalter und war überrascht das man keine KK brauchte. Pesel reichte und man war im Besitz der Karten. Da man noch genug Zeit hatte ging es in die historische Altstadt, wo man es aber aufgrund der Hitze nicht lange aushielt.

05.07.12 KKS Lech Poznań - FK Zhetysu Taldykorgan 2:0

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Nachdem die EM endlich vorbei ist kann nun der verdiente Alltag eintreten. Zum heutigen Qualispiel kamen erstaunliche 23000 Zuschauer, wobei die Hintertortribüne sehr gut gefüllt war mit Kibicen in weißen(Unterrang) und blauen(Oberrang) Shirts. Als das Spiel begann bekam man schon derb Gänsehaut. Fast 100% Mitmachquote, sowohl bei Gesängen, Klatschen und Hüpfen. War schon derb geil muss ich zugeben, vor allem gegen so einen Bumsgegner aus Kasachstan ohne Gästeanhang. Dazu eine Lautstärke bei vielen Liedern und Rufen die mich echt beindruckt hat. Der Capo ruft und alle setzen sich hin, keiner bleibt stehen und das bei etwa 5000 Leuten. War echt der Hammer. Leider war das Spiel nicht so emotional wie das Geschehen auf den Rängen, sodass man bis zur 2. Halbzeit warten musste bis „Kolejorz“(Beiname Lechs, Aufgrund das Lech früher ein staatlicher Eisenbahnerverein war) durch einen Doppelschlag den Sieg nach Hause bringen konnte. Selbst Theresa war mächtig beeindruckt und das sollte schon was heißen. Am Ende ging es schnellen Schrittes zum Auto, da man dies etwas abseits der „Bulgarska“ geparkt hatte.

Am Abend ging es noch in eine kleine Eckkneipe um ein 2-3 „Warka“ Bier zu vernaschen und die vergangen Tage etwas auszuwerten.

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Swiebodzin

 

Freitag früh ging es dann Richtung Heimat mit einem Abstecher in Swiebodzin. Irgendwie hatte man letztes Jahr eine kleine Reportage auf den „Dritten“ gesehen und irgendwie kam man mit BFU-Holm ins Gespräch über das Christus-König-Denkmal! Man stellt sich vor: ein Ort mit 20000 Einwohnern, dazu relativ Flache Ebenen und am Rande ragt eine 52m Hohe Statur im empor. Diese Statue wurde 2010 fertig gestellt und ist größer als seine „Brüder“ in Bolivien und auf dem Berg Corcovado in Rio de Janeiro.

Am Ende waren es viel zu kurze 4 Tage „Urlaub“ die zu schnell vergingen.

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